A happy couple with eyeglasses smiling together in a cozy home setting, showcasing joy and connection.

Was tun, wenn die Brille nicht mehr optimal ist?

Viele Menschen gewöhnen sich erstaunlich lange an eine Brille, die eigentlich nicht mehr richtig zu ihnen passt. Das passiert oft schleichend. Die Augen gleichen kleine Veränderungen zunächst aus – bis irgendwann Müdigkeit, Unsicherheit oder Kopfschmerzen entstehen, ohne dass man die Brille sofort als Ursache vermutet. Dabei geht es nicht immer nur um eine veränderte Sehstärke. Auch der Alltag, die Arbeit am Bildschirm oder Veränderungen der Augen im Laufe der Jahre spielen eine Rolle.

Wenn gutes Sehen plötzlich anstrengend wird

Typische Zeichen für, wenn die Brille nicht mehr optimal ist, sind beispielsweise: Das Lesen oder konzentriertes Arbeiten kosten mehr Kraft als früher. Die Augen sind schneller müde, manchmal sogar gerötet. Manche Menschen merken dabei erst, abends, dass sie schneller ermüden oder häufiger blinzeln müssen. Andere halten Texte unbewusst weiter weg oder vergrößern ständig die Schrift auf dem Bildschirm oder dem Smartphone.

Besonders häufig zeigen sich Veränderungen beim Blickwechsel zwischen Nähe und Ferne – etwa beim Arbeiten am Computer oder beim Autofahren.

Wir haben für Sie eine Liste mit Hinweisen zusammengestellt, die darauf hinweisen können, dass die Brille nicht mehr optimal unterstützt. Dazu gehören beispielsweise:

  • Kopfschmerzen oder Druckgefühl im Stirnbereich
  • müde oder trockene Augen
  • verschwommenes Sehen in bestimmten Situationen
  • Unsicherheit beim Autofahren in der Dämmerung
  • Schwierigkeiten beim Lesen kleiner Schriften
  • häufiger Wunsch, die Brille abzusetzen
  • ständiges Nachjustieren der Fassung

Doch viele Menschen gewöhnen sich an diesen Zustand und denken: „Das ist wahrscheinlich normal.“ Oft lässt sich der Sehkomfort jedoch deutlich verbessern. Es lohnt sich also zum Optiker zu gehen, um die Augen und das Sehvermögen zu prüfen. Dafür halten wir einen Beratungsraum bereit, in dem mit hochpräzisen Geräten Ihre Sehfähigkeit überprüft werden kann.

Diverse group of adults working together on a laptop in an office setting.

 Gerade die Arbeit vor dem Bildschirm kann Augen schnell überanspruchen. Bild: Yan Krukau via Pexels

Nicht immer liegt es nur an der Sehstärke

Bei der täglichen Kundenberatung zeigt sich häufig, dass kleine Veränderungen große Auswirkungen haben können. Manchmal stimmt die Sehstärke nicht mehr exakt. In anderen Fällen passt die Brille zwar theoretisch noch, aber nicht mehr zum Alltag des Trägers.

Wer heute viele Stunden am Bildschirm arbeitet, hat andere Sehgewohnheiten als noch vor einigen Jahren. Auch Lichtverhältnisse, Haltung oder häufige Blickwechsel beeinflussen das Sehen stärker, als viele vermuten.

Gerade Gleitsichtbrillenträger reagieren empfindlich auf kleine Veränderungen. Schon minimale Abweichungen bei Zentrierung oder Sitz können dazu führen, dass das Sehen anstrengender wird.

Warum Menschen Veränderungen oft spät bemerken

Das Gehirn ist erstaunlich anpassungsfähig. Viele Sehverschlechterungen entstehen langsam und werden deshalb lange kompensiert. Erst wenn Beschwerden häufiger auftreten, fällt auf, dass die Augen ständig „mitarbeiten“ müssen.

Nicht selten sagen Kundinnen und Kunden nach einer neuen Anpassung:
„Mir war gar nicht bewusst, wie anstrengend das Sehen geworden war.“

Blick in den Verkaufsraum des Ladengeschäfts von Optik Westermeier in der Leberblümchenstraße 2 in München

Unser Verkaufsraum in der Leberblümchenstraße 2 in München bietet viel Platz für Beratung.

Eine gute Beratung beginnt mit Zuhören

Eine Brille zu tragen ist grundsätzlich etwas sehr Persönliches. Denn sie beeinflusst das Aussehen, die Erscheinung eines Menschen, aber auch, wie sich dieser fühlt und wie seine Persönlichkeit eingeschätzt wird. Deshalb reicht es oft nicht aus, „nur“ die Sehstärke zu messen. Entscheidend ist, wie jemand lebt, arbeitet und sieht. Deshalb legen wir großen Wert auf eine individuelle Beratung, damit die Brille zum Ihnen passt und nicht umgekehrt.

Bei der Beratung durch unsere Augenoptiker von Optik Westermeier geht es uns deshalb häufig um einfache Fragen:
Wann treten Beschwerden auf? Beim Lesen? Beim Autofahren? Am Bildschirm? Gibt es Situationen, in denen das Sehen besonders anstrengend wird?

Erst mit den Antworten ergibt sich, welche Lösung wirklich sinnvoll ist.

Manchmal genügt eine kleine Veränderung an den Gläsern. Manchmal hilft eine besser angepasste Bildschirmbrille. Häufig zeigt sich aber auch, dass sich die Augen im Laufe der Zeit verändert haben – Alterserscheinungen, die ganz normal, oft schleichend sind und jeden betreffen .

Wie oft sollte man die Augen überprüfen lassen?

Auch ohne akute Beschwerden ist es sinnvoll, die eigene Brille regelmäßig überprüfen zu lassen. Besonders ab etwa 40 Jahren verändern sich die Sehbedürfnisse häufig schneller, als viele erwarten.

Wer viel am Bildschirm arbeitet oder beim Autofahren Unsicherheiten bemerkt, sollte Veränderungen nicht lange ignorieren. Denn gutes Sehen bedeutet nicht nur Schärfe, sondern auch Entspannung und Sicherheit im Alltag.

In unserer hauseigenen Werkstatt verfügen wir über präzise Geräte, um Ihre Brille exakt auf Ihre individuelle Sehstärke anpassen zu können.

Sich Zeit für die Augen nehmen

Eine Brille muss nicht „schlecht“ sein, um nicht mehr optimal zu passen. Oft zeigen sich die ersten Hinweise sehr subtil: mehr Müdigkeit, weniger Sehkomfort oder das Gefühl, dass die Augen ständig arbeiten müssen.

Wer solche Veränderungen ernst nimmt, merkt häufig schnell, wie angenehm entspanntes Sehen eigentlich sein kann. Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Augengesundheit – unser Team steht ihnen gerne zur Verfügung.

Wir freuen uns auf Sie:


Profitieren Sie von der Beratungskompetenz und dem Fachwissen unserer erfahrenen Optikerinnen und Optiker.

Titelbild: Kampus Production via Pexels

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