Augenerkrankungen vermeiden - Gönnen Sie sich und Ihren Augen genug Entspannung - auf dem Foto ist ein Paar zu sehen, dass auf einer weißen Decke auf einer grünen Wiese liegt.

So vermeiden Sie Augenerkrankungen

Unser Augenlicht ist eines der wertvollsten Dinge, die wir haben. Deshalb ist es wichtig zu verstehen, was Augenerkrankungen sind, welche Risikofaktoren es gibt und wie man sie vermeiden kann. Wenn Sie wissen möchten, wie Augenerkrankungen entstehen und sie vermieden werden können, sollten Sie weiterlesen. 

Es gibt viele verschiedene Arten von Augenerkrankungen, die zu Sehstörungen führen können. Zu den häufigsten zählen: 

  • Grauer Star (Katarakt): Da sich die Linse fortschreitend trübt, nimmt das Sehvermögen ab. Meist ist Grauer Star altersbedingt, kann aber auch die Folge von Stoffwechselerkrankungen oder Augenfehlbildungen sowie -verletzungen sein. Mit einer Operation lässt sich der Graue Star gut behandeln. Bleibt er unbehandelt, kann das zur Erblindung führen. 
  • Makuladegeneration: Diese Erkrankung ist chronisch und betrifft meistens beide Augen. Der Grund ist eine Stoffwechselerkrankung, die an der sogenannten Makula entsteht. Das ist die Stelle, die auf der Netzhaut für das scharfe Sehen wichtig ist. Unterschieden wird zwischen trockener und feuchter Makulardegeneration. Während die Trockene eher langsam verläuft, lässt sich die Feucht wirksamer durch Medikamente und Spritzen behandeln.
  • Grüner Star: Diese Augenerkrankung, die auch Glaukom genannt wird, schädigt den Sehnerv unwiderruflich. Verantwortlich hierfür ist meist ein erhöhter Augendruck. Da die Krankheit sich schleichend entwickelt, fallen den Betroffenen die Gesichtsfeldausfälle oft, erst dann auf, wenn die Krankheit schon weit fortgeschritten ist. Unbehandelt führt Glaukom zur Erblindung. 

Aber keine Sorge – mit einer frühzeitigen Diagnose und Behandlung lassen sich diese Erkrankungen oft erfolgreich behandeln.

Grünes Auge als Nahansicht zur Illustration des Artikels über Augenerkrankungen

Wie erkenne ich Augenerkrankungen?

Früherkennung ist der Schlüssel zur erfolgreichen Behandlung von Augenerkrankungen. Dafür ist es wichtig, die verschiedenen Anzeichen, die auf eine mögliche Erkrankung hinweisen, ernst zu nehmen: Beispielsweise, wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihre Augen gereizt oder müde sind oder sich sandig anfühlen, kann dies ein Indiz dafür sein. Vor allem aber, wenn Ihre Sehkraft nachlässt oder Sie verschwommen sehen. Weitere Symptome machen sich durch Schmerzen im Auge, Kopfschmerzen, Rötungen oder Schwellungen um das Auge herum bemerkbar. 

Dauern diese Symptome länger als einige Tage andauern, sollten zügig Sie einen Termin bei einem Optiker oder Augenarzt vereinbaren. So können Sie sicherstellen, ob es sich tatsächlich nur um Trockenheit handelt oder, ob nicht etwas Ernsteres dahintersteckt: etwa eine Infektion des Tränenkanalsystems oder gar ein Grüner Star. Diese Augenerkrankung bleibt oft unbemerkt und kann unbehandelt zu irreversiblen Schäden am Sehnerv führen. Zwar gibt es verschiedene Formen von Glaukom, alle haben aber gemeinsam, dass der Augendruck erhöht ist und dadurch der Sehnerv geschädigt wird.

Regelmäßig zum Augencheck 

Eine regelmäßige Kontrolle beim Augenarzt ist daher besonders wichtig, um Glaukom frühzeitig zu erkennen und behandeln zu können. Die Therapie richtet sich dabei nach Art und Schweregrad der Erkrankung. In vielen Fällen reicht es aus, den Druck im Auge mit Medikamenten senken oder durch Laserbehandlungen abzubauen. Ist die Erkrankung weiter fortgeschritten, kann jedoch nur noch eine Operation helfen, den weiteren Verlauf aufzuhalten beziehungsweise einzudämmern. Daher sollten Sie schon beim kleinsten Verdacht auf Glaukom nicht zögern, einen Optiker oder Augenarzt aufzusuchen – denn je früher die Diagnose gestellt wird desto besser stehen auch die Chancen auf erfolgreiche Behandlung. 

Computer- und Bildschirmarbeit

Augenerkrankungen können aber auch durch bestimmte Risikofaktoren ausgelöst werden. Einige Faktoren, die Erkrankungen begünstigen können, sind langes Sitzen vor dem Computer oder Fernseher und stundenlanges Scrollen am Smartphone. Durch diese Tätigkeiten wird das Auge stark beansprucht und kann dadurch schneller ermüden oder austrocknen. Auch die Helligkeit des Bildschirms, der Abstand zum Monitor sowie eine falsche Sitzposition können zu Sehproblemen führen. Um diesen Risikofaktoren entgegenzuwirken, sollte man regelmäßige Pausen einlegen und seine Augen entspannen. Spezielle Übungen, wie beispielsweise Blinzeln oder Fokussieren auf entfernte Objekte, können helfen. Zudem ist es wichtig, den Bildschirm richtig einzustellen und einen ausreichenden Abstand von mindestens 50 cm einzuhalten. 

Computerbrille sorgt für Entspannung

Wer beruflich viel am Computer arbeitet oder generell häufig vor dem Bildschirm sitzt, sollte zudem über eine Brille mit Blaulichtfilter nachdenken. Dieser Filter schützt die Augen vor schädlichem blauem Licht und reduziert somit das Risiko für Sehstörungen. Grundsätzlich gilt: Eine gesunde Lebensweise mit ausgewogener Ernährung und ausreichend Bewegung trägt nicht nur zur allgemeinen Gesundheit bei sondern auch zu gesunden Augen bei.

macro photography of human eye

Was tun bei trockenen Augen? 

Trockene Augen können sehr unangenehm sein und sollten nicht ignoriert werden. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um Abhilfe zu schaffen. Eine einfache Möglichkeit ist es, regelmäßig Pausen einzulegen und die Augen zu entspannen. Auch Blinzeln hilft dabei, die Tränenflüssigkeit im Auge zu verteilen. Eine weitere Option sind künstliche Tränen oder feuchtigkeitsspendende Augentropfen vom Optiker oder aus der Apotheke. Sie helfen, den Feuchtigkeitsgehalt des Auges aufrechtzuerhalten und somit trockenen Augen vorzubeugen. Wenn diese Maßnahmen nicht ausreichen oder sich die Symptome verschlimmern, sollte ein Augenarzt aufgesucht werden. In manchen Fällen kann eine medizinische Behandlung notwendig sein. In jedem Fall gilt: Nehmen sie auch trockene Augen und lassen Sie Ihre Augen rechtzeitig untersuchen. 

GEsunde Ernährung

Um unsere Augen fit zu halten, gibt es jedoch einige einfache Maßnahmen, die jeder von uns ergreifen kann. Eine gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse ist dabei besonders wichtig. Vitamine wie Vitamin A und C sowie bestimmte Mineralstoffe können dazu beitragen, dass unsere Augen optimal funktionieren. Zusätzlich sollten wir darauf achten, ausreichend Flüssigkeit zu uns zu nehmen. Auch eine gute Raumluftfeuchtigkeit kann dazu beitragen, dass unsere Augen nicht so schnell austrocknen. 

Fazit: Wer seinen Körper pflegt und ihm die nötige Aufmerksamkeit schenkt, wird nicht nur physisch, sondern auch psychisch davon profitieren – denn ein gesunder Geist wohnt bekanntlich in einem gesunden Körper! Daher ist es notwendig, gesunde Gewohnheiten anzunehmen. Das senkt gleichzeitig auch das Risiko für Augenerkrankungen.

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